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Techniktipp: Schwungscheibe


motorseitige Schwungscheibe von Alfa Romeo 116/162, 3,5 kg leichter als das Original

Mit einer leichteren Schwungscheibe wird der Motor viel spritziger. Er "hängt" um einiges besser am Gas.
Hier ein kleines Beispiel eines FIAT Punto 1.6: mit der originalen Schwungscheibe beschleunigte er von Punkt A bis Punkt B auf 105 km/h. Nachdem eine Schwungscheibe eingebaut wurde, die um 1 kg erleichtert war, beschleunigte er auf dieser Strecke auf 120 km/h.

Beim V6 muss allerdings beachtet werden, dass hier (offiziell) die Kurbelwelle zusammen mit der Schwungscheibe gewuchtet wird/wurde.
Nach Werksangabe ist es also nicht damit getan nur die originale gegen eine leichtere Schwungscheibe auszutauschen. Man riskiert sonst eventuell einen Kurbelwellenschaden.
Ausser bei einer kompletten Motorrevision habe ich jedoch noch nie nach einem Wechsel neu wuchten lassen. Ebenso haben schon viele Bekannte von mir am V6 die Schwungscheibe getauscht und schenkten dem neuerlichen Wuchten auch keine Bedeutung; noch keiner hatte desshalb einen Motorschaden.

Neuerliches Auswuchten würde bedeuten, dass man den Motor zerlegt und die Kurbelwelle mit Schwungscheibe in einen entsprechenden Fachbetrieb gibt.
In Anbetracht dessen, das viele Leute einen Motor vom z.B. 164 in einen 116er (75, GTV6...) montierten und hierbei ebensowenig auf die geänderten Massen geachtet wurde, kann man erkennen, dass korrektes Wuchten nicht allerhöchste Priorität hat.

Beim Reihen-4-Zyl-Motor kann das gemeinsame Wuchten eh ignoriert werden.


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