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Alfa Romeo 33 3.0
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Irgendwann anfangs 2003 ist mir ein 33 mit einem V6-Emblem aufgefallen. Wie sich herausstellte, war es aber nur
ein ganz normaler 33 im Serienzustand. Im selben Zeiraum las ich immer öfters in Foren von Diskussionen bezüglich
entsprechenden
Umbauten. Aber alle diese Gespräche entdeten mit der Ansicht, dass dies nicht machbar wäre.
Als ich kurz
darauf einen 33 1.4 und einen 164 3.0 zusammen vom Entsorger abholen lassen wollte, fielen mir die Aussagen zu dem
Nichtgelingen ein. Somit fasste ich den Entschluss, den 3.0-Motor von diesem 164 in den 33 zu verpflanzen...
"wäre ja gelacht, wenn es keine Möglichkeit gäbe!".
Am Anfang stand dann die Überlegung an, wie das Vorhaben am Einfachsten zu bewerkstelligen wäre; dies vor dem Hintergrund,
dass der Umbau natürlich vom TÜV abgesegnet werden soll. Schliesslich kam ich zu dem Ergebnis, dass der kleinste Aufwand
bezüglich Strassenzulassung darin bestehen würde, möglichst viele Komponenten des 164 zu verwenden.
Um die Anschaffung und Anpassung von teuren Komponenten (wie z.B. spezielle Bremsanlage und Fahrwerk) zu umgehen, fiel die
Entscheidung dahingehend, einfach die ganze Bodengruppe des 164 zu verwenden und dort die Karosserie des 33 darüber zu
stülpen. | |
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 Die Basis:
Als erstes
wurde die Karosserie des 33 von allem unnötigen befreit. Das Ergebnis kann man rechts sehen! Anschliessend kamen
die benötigten 33-Karosserieteile erstmal beiseite und es folgten nun die ersten groben Arbeitsschritte am 164.
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| Da natürlich der Radstand zwischen originalen 33 und 164 differiert, musste die 164-Bodengruppe
entsprechend gekürzt werden. Um diesen Schritt zu erleichtern, wurde vor dem Entfernen vom Dach eine Chassislehre
angefertigt. Mit diesem Hilfsrahmen war eine spurtreue Kürzung gewährleistet. | |
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Am Ende stand eine Bodengruppe in der Garage, bei der nur noch der Vorbau und die hinteren
Federbeindome mitsamt Innenkotlügeln vorhanden waren. Auf den Bildern ist zwar noch die Wand zwischen Fahrgast-
und Kofferraum zu sehen, aber diese wurde später auch entfernt.
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| Als äusserst günstig erwies sich, dass zum folgenden Aufsetzen der 33-Karosserie die jeweiligen
Schweller nur wenig geändert werden mussten. | |
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Zu Beginn waren Borbet A der Dimension 6.5x16 vorgesehen. Da jedoch noch neue 9x16 in gleichem
Design vorhanden waren, wurden diese montiert. Die Radlaufverbreiterungen wären auch bei der schmäleren Version
nötig gewesen, da die Spurbreite eines 164 (dessen Achsen unverändert unter dem 33-Kleid vorhanden sind) doch
erheblich grösser ist, als bei einem 33. Da es sich letztendlich nur um einen 164 mit face-lift handelt,
war auch die TÜV-Abnahme kein Problem. Hierzu muss erwähnt werden, dass alle groben Massnahmen im Vorfeld mit dem TÜV
abgesprochen wurden; mehrmals ist das Fahrzeug während dem Umbau vorgeführt worden. Dieser Ablauf ist jedem zu
empfehlen, der ähnliches vor hat.
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Herbst 2004 und das Ding steht auf seinen Beinen
frisch geTÜVt, mit 3.0 V6, 225/40-16 auf 9x16 Borbet A. |
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Nach mehreren Einstellfahrten ist die Entscheidung zu Gunsten von Eibach-Federn in Verbindung
mit gekürzten gelben Koni-Dämpfer gefallen. Zudem sind nun einige Fahrwerkgummis durch Kugelgelenke
ersetzt worden; sogenannte Unibal-Gelenke.
Obwohl noch etwas Federkompfort vorhanden ist, kann man doch von kart-ähnlichem Fahrverhalten reden. Vor allem in
schnellen Kurven ist er beinahe unschlagbar...und Dank einem Leergewicht von 850kg hat dieser vermeintliche
33 zudem Fahrleistungen, welche einem 156GTA überlegen sind.
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| Frühjahr 2005
Nach den ersten flotteren Ausfahrten
wurde deutlich, dass der Kühler des 33 überfordert war. Daraufhin wurde Kühler und Gebläse von einem 164 eingebaut,
und zudem erhielt der vordere Stossfänger zusätzliche Öffnungen.
Nun ist ein Fahrzeug entstanden, in dem eigentlich nur Grossserienteile verbaut sind, aber trotzdem absolutes
Renn-Feeling vermittelt. Bsp: die originale 164-Bremsanlage beisst hier zu, wie man es bei anderen Fahrzeugen nur von
entsprechenden Bremsen-Upgrade-Kits kennt.
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